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Zur Chemie und Konstitution borsaurer Salze. XI. Über die Hydrate des Kalium(1:1)‐borates
Author(s) -
Lehmann H.A.,
Gaube W.
Publication year - 1964
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19643290122
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Für das bisher mit 1 1/2 bzw. 1 1/4 Mol H 2 O formulierte Hydrat des KBO 2 wird der Wassergehalt auf 1 1/3 H 2 O festgestellt. Es verliert unter innerer Hydrolyse zwischen 100° und 120°C ein Mol Wasser, wobei ein neues Hydrat KBO 2 . · H 2 O mit eigenem Debyeogramm entsteht, das bei∼170° in wasserfreies KBO 2 übergeht. Letzteres nimmt schnell H 2 O (g) bei 20° unter Rückbildung des KBO 2 · 1 1/2 H 2 O auf. Die partielle Anwässerung des KBO 2 dagegen erfaßt eine weitere Hydratstufe, KBO 2 · H 2 O, die bei∼120° ohne Zwischenstufe wasserfreies KBO 2 liefert. Von den drei Hydraten besitzt lediglich das 1⅓‐Hydrat molekulares Wasser, das für die Bildung des ⅓‐Hydrates verantwortlich ist und bei der mechanischen Umsetzung von KBO 2 1⅓ H 2 O mit KBO 2 von letzterem abgezogen wird, wobei zumindest anteilig KBO 2 · H 2 O entsteht. Die Hydrate werden in Anlehnung an die Konstitution des K 3 B 3 O 6 als K 3 B 3 O 3 (OH) 6 · H 2 O(KBO 2 · 1⅓ H 2 O); K 3 B 3 O 5 (OH) 2 (KBO 2 · ⅓ H 2 O) und K 3 B 3 O 3 (OH) 6 (KBO 2 · H 2 O) formuliert.

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