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Beiträge zur Chemie des Siliciums und Germaniums. VI. Die Bildungsethalpien von Mono‐, Di‐, Tri‐und n‐Tetrasilan
Author(s) -
Fehér F.,
Jansen G.,
Rohmer H.
Publication year - 1964
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19643290106
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Anwendung der von Fehér, Kuhlbörsch und Luhleich angegebenen Arbeitstechnik auf die Reindarstellung und Handhabung der Silane für thermochemische Untersuchungen wird beschrieben. Di‐, Tri‐ und n‐Tetrasilan werden zur Bestimmung ihrer Verbrennungswärmen in einem Bombenkalorimeter verbrannt. Dabei verbrennen die Silane Zuα‐SiO 2 und H 2 O. Aus den erhaltenen Verbrennungswärmen lassen sich die Bildungsenthalpien (W B(Si 2 H 6 ) g= − 35,8, W B(Si 3 H 8 ) f1= − 54,1 und W B(n‐si 4 H 10 ) f1 = − 70,4 Kcal/Mol) bestimmen. Ferner werden in einem adiabatischen Kalorimeter unter Verwendung einer speziell Konstruierten Brennkammer die Verbrennungswärmen von gasförmigem Mono‐ und Di‐silan (W p(Si 2 H 4 )g = − 325,2 ± 1,2 und W p(Si 2 H 6 )g = − 568,9 ± 1,8 Kcal/Mol) bestimmt. Die verbrennung führt hier zu amorphem SiO 2 . Der Enthalpieunterschied zwischen dem amorphen SiO 2 und α‐SiO 2 wird aus der Verbrennung des Disilans in der Kalorimetrischen Bombe und in der Brennkammer unter Breücksichtigung der Verdampfungswärme des Disilans ermittelt; W b(siH4 ) g ergibt sich zu–11,3 kacl/Mol.