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Über Mischsalzkontakte. XVIII. Strukturuntersuchungen an Nickel–Zink‐Mischoxalatkontakten
Author(s) -
Langenbeck W.,
Kraus G.
Publication year - 1964
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19643270102
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wurde die Struktur von Nickel—Zink‐Mischoxalatkontakten sowie von Kontakten aus den entsprechenden Oxalatgemischen ermittelt; dabei konnten Zusammenhänge zwischen Struktur und katalytischer Wirksamkeit aufgezeigt werden. Die Bestimmung der spezifischen Oberfläche nach BET ergab, daß die katalytische Aktivität dieser Kontakte für Hydrierung und Dehydrierung teilweise sogar direkt von der Oberflächenentwicklung (zwischen 5 und 40 m 2 /g) abhängig ist. Die strukturelle Überlegenheit der Mischsalzkontakte gegenüber den Kontakten aus einem mechanischen Gemisch gleicher Zusammensetzung konnte nachgewiesen werden. Bei 350°C werden die Ni/Zn‐Mischoxalate fast vollständig zu Nickel, Zinkoxid und Nickeloxid (NiO) zersetzt. Mit steigender Zersetzungstemperatur treten durch Rekristallisation und Sinterung starke Oberflächenabnahme sowie Primär‐ und Sekundärteilchenvergrößerung ein. Wie aus den elektronenmikroskopischen Aufnahmen hervorgeht, besitzen die Ni/Zn‐Mischoxalatkontakte Sekundärteilchen von unterschiedlicher Größe mit einer dem Platinschwarz ähnlichen, stark porösen, schwammartigen Randstruktur.

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