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Zur Chemie der kondensierten Phosphate und Arsenate. XXXVII. Über Natriummeta‐ und ‐polyarsenatophosphate und die unterschiedliche Verteilung des Arsens in den Ketten im Glas und im Kristall
Author(s) -
Jost KarlHeinz,
Worzala Horst,
Thilo Erich
Publication year - 1963
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19633250114
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , crystallography
Es wurde gezeigt, daß die Natriumpolyarsenatophosphate [Na(As, P)O 3 ] x eine kontinuierliche Mischkristallreihe im Bereich zwischen den Endgliedern (NaAsO 3 ) x und (NaPO 3 ) x (h) bilden, ferner, daß Natriumtrimetaarsenatophosphate Na 3 [(As, P) 3 O 9 ] existieren und in drei Formen kristallisieren, die den drei Formen des Na 3 (P 3 O 9 ) isomorph sind. Die Verteilung von As und P in den Anionen eines kristallisierten Natriumpolyarsenatophosphats wurde mit röntgenographischen Methoden bestimmt. Es fand sich, daß das As bevorzugt in die „Nase” der Kette eingebaut wird. Radiopapierchromatographische Untersuchungen bestätigten diesen Befund. Im Natriumpolyarsenatophosphat‐Glas sind dagegen As und P statistisch verteilt. Daraus folgt, daß die Anionenketten durch Anlagerung einzelner AsO   3 − ‐ und PO   3 − ‐Gruppen entstehen.

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