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Über Thiocarbonate. IV Das Kohlenstoffsulfid‐di‐(hydrogensulfid) SC(SH) 2 und das System H 2 S–CS 2 I. Darstellung und physikalische Eigenschaften des SC(SH) 2
Author(s) -
Gattow G.,
Krebs B.
Publication year - 1963
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19633210306
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Das Kohlenstoffsulfid‐di‐(hydrogensulfid) SC(SH) 2 (in wäßriger Lösung: Trithiokohlensäure) wurde durch Umsetzen von BaCS 3 mit halbkonzentrierter HCl bei 0°C in 66proz. Ausbeute hergestellt und näher charakterisiert. Einige physikalische Konstanten wurden, z. T. über einen Temperaturbereich von −25°C bis +25°C, bestimmt und ihre Temperatur‐funktionen abgeleitet. Standardwerte: Schmelzpunkt −26,9 ± 0,2°C; Dichte d   25 4= 1,4760 und d   20 4= 1,4830 g/cm 3 (± 0,0003); Thermischer Ausdehnungskoeffizient α = 7,4. 10 −4 grad −1 (−25° bis ± 0°C) und 8,8. 10 −4 grad −1 (± 0 bis + 25°C); Kryoskopische Konstante E = 6,7 5 ± 0,0 3 ; Dipolmoment μ 20 = 2,13 5 ± 0,01 Debye; Viskosität η 20 = 2,720 ± 0,003cP; Oberflächenspannung σ 20 = 53,2 ± 0,2 dyn/cm; Eötvössche Konstante k σ = 2,12; Para‐chor P = 201,0; Brechungsindizes n   20 D= 1,8225 und n   25 D= 1,8194 (± 0,0003); Molrefraktion R = 32,42 cm 3 ; elektrische Leitfähigkeit etwa 1 · 10 −8 Ω −1 cm −1 . Die Löslichkeit und Beständigkeit von SC(SH) 2 in nichtwäßrigen Lösungsmitteln wurde untersucht; im System SC(SH) 2 CCl 4 tritt bei 20°C eine Mischungslücke zwischen 20,6 Mol‐% und 77,0 Mol‐% SC(SH) 2 auf. Die IR‐ und UV‐Spektren werden mitgeteilt und diskutiert. Das SC(SH) 2 ist über Wasserstoffbrücken schwach assoziiert.

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