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Magnetische und optische Untersuchungen an nickelhaltigen Alkaliboratgläsern
Author(s) -
Juza Robert,
Schultz KarlHeinz
Publication year - 1962
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19623160111
Subject(s) - alkali metal , boron , chemistry , potassium , nickel , inorganic chemistry , sodium , ion , oxide , ligand field theory , nickel oxide , analytical chemistry (journal) , organic chemistry
1 . Es werden nickelhaltige Kalium‐ und Natriumboratgläser mit 9–33 Mol‐% Alkalioxid hergestellt. Die Kaliumgläser werden auch durch Einschmelzen von Kaliumchlorid variiert. 2 . Die magnetische Suszeptibilität des Ni 2+ ‐Ions pro Gramm nimmt mit steigender Alkalität bei den Kaliumgläsern von 76 · 10 −6 auf 92 · 10 −6 zu (entsprechend den Momenten 3,29 und 3,65 BM), in den Natrium‐Gläsern von 76 · 10 −6 auf 86 · 10 −6 (3,31 auf 3,50 BM). Die stärkste Zunahme liegt bei etwa 18 Mol‐% K 2 O und 20 Mol‐% Na 2 O. 3 . Kaliumchloridzusätz erhöhen in den sauren Gläsern die paramagnetische Suszeptibilität stark (bis auf 92 · 10 −6 ; 3,65 BM), in alkalischen Gläsern jedoch nicht. 4 . Mit der Suszeptibilitätssteigerung geht eine Verschiebung der Lichtabsorption nach langen Wellen parallel; die Farbe geht von gelbgrün über Bernstein (alkalische Natriumgläser), violett (alkalische Kaliumgläser) bis blau (kaliumchloridhaltige Kaliumgläser). 5 . Unter Berücksichtigung der Ligandenfeldtheorie und der Vorstellungen über die Struktur der Boratgläser werden die optischen und magnetischen Eigenschaften mit einem Übergang von der Koordinationszahl 6 in die Koordinationszahl 4 mit steigender Alkalität in Zusammenhang gebracht.
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