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Bildung siliciumorganischer Verbindungen. XVII. Zur Bildung von Silicium‐methylenen bei der Pyrolyse des Si(CH 3 ) 4
Author(s) -
Fritz G.,
Grobe J.
Publication year - 1962
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19623150305
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wurden größere Mengen der Pyrolyseprodukte des Si(CH 3 ) 4 gewonnen mit der Absicht, alle gasförmigen und bei Normaldruck destillierbaren Verbindungen gaschromatographisch zu erfassen, ihren Anteil am Gesamtprodukt zu bestimmen und die Strukturformel aller häufiger auftretenden Verbindungen zu sichern. Die untersuchten flüssigen Pyrolyseprodukte (bis Sdp. 110°C, 2 mm Hg) enthalten 45 verschiedene Verbindungen. Davon sind die häufigeren Benzol, (CH 3 ) 3 Si–CH 2 –SiH(CH 3 ) 2 , [(CH 3 ) 3 Si] 2 CH 2 , Si 2 C 6 H 16 , Si 2 C 7 H 16 , C 6 H 5 Si(CH 3 ) 3 , Si 3 (CH 2 ) 3 (CH 3 ) 6 , Si 3 (CH 2 ) 3 H(CH 3 ) 5 , [(CH 3 ) 3 Si–CH 2 ] 2 Si(CH 3 ) 2 und Si 4 C 10 H 24 . Die häufigsten gasförmigen Produkte sind H 2 und Methan. Die Isolierung des Si 2 C 6 H 16 gibt einen Einblick in die Bildung der cyclischen Silicium‐methylene.