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Über die Vergiftung der Ammoniaksynthese durch Chemisorption von Sauerstoff am Eisenkatalysator
Author(s) -
Royen Paul,
Langhans Gerd Hinrich
Publication year - 1962
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19623150102
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wurde in einer Strömungsapparatur die Vergiftung der Ammoniaksynthese an einem promotorfreien Eisenkontakt bei 450°C und Atmosphärendruck untersucht. Dem stöchiometrischen Stickstoff‐Wasserstoff‐Gemisch wurden stufenweise definierte Mengen von Wasserdampf zwischen 0,008 bis 4,160 Vol.‐% zugemischt, wobei sich die Syntheseleistung von 93,4 auf 0,5% des Blindwerts verringerte. Der Blindwert betrug 77,5% des Gleichgewichtswertes. Dabei konnte außer der bekannten zusätzlichen NH 3 ‐Bildung zu Beginn der Vergiftung nach Beendigung der Wasserdampfeinspeisung ein kurzzeitiges Absinken der Ammoniakkonzentration beobachtet werden. Die Effekte werden gedeutet. Der Kontakt mit einer Gesamtoberfläche (BET) von 250 m 2 chemisorbierte 1,2 bis 32,2 mg Sauerstoff. Es zeigte sich, daß die Syntheseaktivität linear mit der chemisorbierten Sauerstoffmenge abfällt, aber bereits bei unvollständiger Bedeckung zum Stillstand kommt.

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