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Darstellung und Reaktionen von Thiohydroxylamin‐S‐sulfonaten H 2 N · S · SO 3 Me
Author(s) -
Gösl Richard,
Meuwsen Alwin
Publication year - 1962
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19623140512
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Umsetzung von Alkalithiosulfat mit Hydroxylamin‐O‐sulfonat liefert in guter Ausbeute Thiohydroxylamin‐S‐sulfonate. Es wurde das Na‐, K‐ und NH 4 ‐Salz, sowie ein schwerer lösliches Luteosalz gewonnen. In alkalischer Lösung zersetzen sie sich unter Entstehung von Ammoniak, Sulfit und Thiosulfat. Saure Hydrolyse liefert neben Hydrogensulfat wahrscheinlich das sehr unbeständige Thiohydroxylamin. Aus HJ wird unter Bildung von Tetrathionat Jod in Freiheit gesetzt. Mit Salicylaldehyd wurde ein Thiooxim‐S‐sulfonat erhalten.