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Untersuchung der W ACKENRODER schen Reaktion mit Hilfe der radiopapierchromatographischen Methode. III
Author(s) -
Blasius E.,
Burmeister W.,
Wermbter G.
Publication year - 1962
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19623130504
Subject(s) - gynecology , chemistry , philosophy , medicine
Es werden mögliche Sekundärreaktionen auf dem Papier untersucht, die eine Verfälschung der Analysenergebnisse bei der Verfolgung der Wackenroderschen Reaktion bewirken können. Es zeigt sich, daß die Systeme Polythionat‐Thiosulfat und Polythionat‐Paare keinerlei Veränderungen während ihrer Kontaktzeit auf dem Papier erleiden. Dagegen erfolgt beim System Tetrathionat‐Sulfit je nach der Konzentration der schwefligen Säure ein Sulfitabbau. Eventuell stattfindende Isotopenaustauschreaktionen verändern die Konzentrationsverhältnisse nicht. Lediglich eine Änderung der spezifischen Aktivität macht sich in Richtung auf eine statistische Verteilung der aktiven Gruppen bemerkbar. In Gegenwart von schwefliger Säure ist eine Trennung der höheren Polythionate nicht möglich. Bei der Wackenroderschen Reaktion setzt jedoch die Tetrathionatbildung erst bei einer geringen Konzentration der schwefligen Säure ein, so daß eine konzentrationsgetreue Trennung möglich ist. Weiterhin wird die Reindarstellung von aktiven Polythionaten in Anlehnung an die bekannten Darstellungsmethoden beschrieben und über eine Möglichkeit der Reinheitskontrolle berichtet. Zum Schluß wird noch kurz auf die Höhe der Aktivitäten hingewiesen, die für solche radiopapierchromatographischen Arbeiten erforderlich sind.

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