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Zur Komplexbildung von N‐alkylaminoalkoholen und verwandten Liganden
Author(s) -
Hein Fr.,
Rittersdorf W.
Publication year - 1961
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19613080115
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
3‐N,N‐diäthylaminopropanol bildet ebenso wie das entsprechende Äthanolamin mit Kupfer‐ bzw. Zinkhalogeniden Zweikernkomplexe [CuX 1 {OC 3 H 6 N(C 2 H 5 ) 2 } 1 ] 2 von Nichtelektrolytcharakter. Vom 2‐N,N‐diäthylaminoäthanthiol konnten gleichartige Verbindungen nur mit Zinkhalogeniden und erstmalig auch mit Nickelsalzen erhalten werden. Das N,N,N′‐Triäthyläthylendiamin führte entweder zu Einkernkomplexen [en CuX 2 ] der üblichen Art oder bei Überschuß zu Zweikernkomplexen von anderer Zusammensetzung und Konstitution. Das N,N‐Diäthyläthylendiamin verhielt sich als Ligand praktisch ebenso wie das unsubstituierte Äthylendiamin und lieferte mit Kupferhalogeniden lediglich Einkernkomplexe.