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Über fluorhaltige Verbindungen der Elemente der V. Hauptgruppe. XIII. Monomere Fluoroarsensäureester
Author(s) -
Kolditz Lothar,
Hass Dieter
Publication year - 1961
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19613070508
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Monomere Fluoroarsensäureester entstehen aus Arsensäureestern durch Reaktion mit HF oder mit AsF 3 . Sie sind nicht in der Form FAsO(OR) 2 bzw. F 2 AsO(OR) mit Koordinationszahl 4 am Arsen beständig, sondern erst nach Anlagerung eines Mols Alkohol, wobei die Koordinationszahl 5 ausgebildet wird, z. B. FAsOH(OR) 3 . In dieser Form lösen sich die Ester in unpolaren Lösungsmitteln, wobei schon bei verhältnismäßig niedriger Konzentration eine Aggregation eintritt. In polaren Lösungsmitteln lösen sie sich als heteropolare Verbindungen, wobei Kationen mit Koordinationszahl 4, Anionen mit Koordinationszahl 6 ausgebildet werden, z. B. [AsOH(OR) 3 ][AsOH(OR) 3 F 2 ]; bei der Umlagerung in die heteropolare Form erfolgt stets die Übertragung des Fluors und nicht die der anderen Gruppen.

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