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Über die Systeme Alkalimetallchlorid/Kobalt(II)‐chlorid
Author(s) -
Seifert HansJoachim
Publication year - 1961
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19613070305
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
CsCl und CoCl 2 bilden ein vierfach eutektisches System mit den Verbindungen Cs 3 CoCl 5 , Cs 2 CoCl 4 und CsCoCl 3 . Zwei weitere Verbindungen — Cs 5 Co 2 Cl 9 und Cs 3 Co 2 Cl 7 — zersetzen sich im festen Zustand. Im System RbCl/CoCl 2 liegen vor: Drei Eutektika, die Verbindungen Rb 2 CoCl 4 und RbCoCl 3 , sowie die Verbindung Rb 3 CoCl 5 , mit deren Schmelzpunkt ein Peritektikum zusammenfällt. Rb 2 CoCl 4 besitzt einen Umwandlungspunkt. Aus KCl und CoCl 2 bilden sich das kongruent schmelzende K 2 CoCl 4 und das inkongruent schmelzende KCoCl 3 , das noch einen Umwandlungspunkt besitzt. Dazu gehören zwei Eutektika und das Peritektikum. Das schon beschriebene Diagramm des Systems NaCl/CoCl 2 konnte bestätigt werden. Zwischen LiCl und CoCl 2 herrscht auf der LiCl‐reichen Seite Mischkristallbildung mit Minimum, die dann auf der CoCl 2 ‐reichen Seite in ein Peritektikum übergeht. In der Mischungslücke bilden sich bei tieferen Temperaturen die Verbindungen Li 4 CoCl 6 , Li 2 CoCl 4 und LiCoCl 3 . Der Schmelzpunkt des CoCl 2 wurde neu bestimmt. Das Verhalten der Verbindungen gegen Feuchtigkeit und einige Lösungsmittel wird beschrieben. Hinweise über die möglichen Strukturen werden gegeben.

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