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Darstellung einiger Kupfer(I)‐Verbindungen und ihrer Kohlenoxyd‐Addukte
Author(s) -
Nast R.,
Schultze Cl.
Publication year - 1960
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19603070105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wird gezeigt, daß durch Umsetzung von Kupfer(I)‐oxyd mit Ammoniumsalzen in flüssigem Ammoniak nach der Gleichung\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm Cu}_{\rm 2} {\rm O} + 2\,{\rm NH}_{\rm 4}^{\rm +} + 2\,{\rm NH}_{\rm 3} = 2[{\rm Cu(NH}_{\rm 3})_2]^ + + {\rm H}_{\rm 2} {\rm O} $$\end{document} ammoniaklösliche Kupfer(I)‐Verbindungen präparativ zugänglich sind. Nach diesem Verfahren konnte [Cu(NH 3 ) 2 ]NO 3 und [Cu(NH 3 ) 2 ]ClO 4 dargestellt werden. Durch eine doppelte Umsetzung von Kupfer(I)‐jodid und Lithiumjodat wurde ferner das in flüssigem Ammoniak schwer lösliche [Cu(NH 3 ) 2 ]JO 3 erhalten. Diese Salze bilden im fl. Ammoniak mit Kohlenoxyd Additionsverbindungen des Typs CuX · CO · xNH 3 , die bei Zimmertemperatur rasch CO abgeben. Auch die Kupfer(I)‐Verbindungen von Propin und Phenylacetylen bilden unter gleichen Bedingungen ammoniaklösliche CO‐Addukte, die jedoch infolge ihrer Zersetzlichkeit nicht faßbar sind.

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