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Bildung siliciumorganischer Verbindungen. XI. Zur Bildung von Siliciummethylen‐Verbindungen aus CH 2 Cl 2 und Silicium
Author(s) -
Fritz G.,
Thielking H.
Publication year - 1960
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19603060108
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Reaktionsprodukte der Umsetzung von CH 2 Cl 2 mit Silicium (Cu als Katalysator) wurden untersucht um festzustellen, wie weit dabei ringförmige Siliciummethylen‐Verbindungen entstehen. Es ließen sich die Verbindungen SiCl 4 , CH 3 SiCl 3 , (CH 3 ) 2 SiCl 2 und (CH 3 ) 3 SiCl gaschromatographisch identifizieren, und es wurde die Bildung von Cl 3 SiCH 2‐ SiCl 3 und Cl 3 SiCH 2 SiHCl 2 bewiesen. Die ringförmige Struktur des kristallinen (SiCl 2 CH 2 ) 3 aus dieser Reaktion wurde gesichert. Die Verbindung ist identisch mit dem Si 3 Cl 6 C 3 H 6 (Si‐hexachlorcyclocarbosilan) aus der Pyrolyse des CH 3 SiCl 3 oder (CH 3 ) 2 SiCl 2 . Daneben bilden sich lineare Siliciummethylen‐Verbindungen mit drei Si‐Atomen [Cl 3 Si—CH 2 —SiCl 2 —CH 2 —SiHCl 2 und Cl 3 Si—CH 2 —SiCl 2 —CH 2 —SiH 2 Cl], wie sich aus der Überführung in das H 3 Si—CH 2 —SiH 2 —CH 2 —SiH 3 (mit LiAlH 4 ) und der gaschromatographischen Untersuchung ergibt. Die höhermolekularen Verbindungen (10 Vol.‐%) unterscheiden sich von den Pyrolyseprodukten der Methylchlorsilane.

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