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Zur Kenntnis der Alkalizirkonate
Author(s) -
Lehmann HansAlbert,
Erzberger Peter
Publication year - 1959
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19593010502
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry
Als einzige Verbindung im System Na 2 OZrO 2 wird das Na 2 ZrO 3 bestätigt. Im System K 2 OZrO 2 existieren drei röntgenographisch unterscheidbare Formen des K 2 Zr 2 O 5 (Form I K 2 O/ZrO 2 = 0,5:1;II<0,5:1;III>0,5:1). Die stabile aller drei Formen ist II. Die Hydrolyse des K 2 Zr 2 O 5 führt in der Kälte nicht zu vollständiger Zersetzung, sondern ist beendet, wenn etwa ¼ des Gehaltes an Kalium gelöst ist. Beim Erhitzen derartiger Hydrolyseprodukte entsteht unter Freiwerden von ZrO 2 die Form III. Die Hydrolyse wird als Ionenaustausch K + H + gedeutet. Das System Rb 2 OZrO 2 enthält ebenfalls nur eine einzige Verbindung, das Rb 2 Zr 2 O 5 , das wahrscheinlich mit K 2 ZrO 2 O 5 I isotyp ist. An Zirkonat des Lithiums werden nachgewiesen Li 4 ZrO 4 , Li 2 ZrO 3 , und Li 2 Zr 2 O 5 . Das Dizirkonat entsteht beim Erhitzen von Methanolyseprodukten des Li 4 ZrO 4 . Dieses reagiert mit absolutem Methanol gemäß\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm Li}_{\rm 4} {\rm ZrO}_{\rm 4} + 3\,{\rm CH}_{\rm 3} {\rm OH} \to {\rm 3}\,{\rm LiOCH}_{\rm 3} + {\rm LiOH + ZrO}_{\rm 2} + {\rm H}_{\rm 2} {\rm O}{\rm .} $$\end{document}

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