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Über Titanchloride. V. Titan(III)‐oxychlorid
Author(s) -
Schäfer Harald,
Wartenpfuhl Friedel,
Weise Eberhard
Publication year - 1958
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19582950314
Subject(s) - chemistry , titan (rocket family) , materials science , crystallography , physics , astrobiology
Titan(III)‐oxychlorid TiOCl wurde durch Umsetzung von TiCl 3 mit TiO 2 , Fe 2 O 3 , SiO 2 , H 2 O oder O 2 erhalten. Es entsteht auch bei der Reaktion von TiCl 4 mit Ti + TiO 2 oder mit TiO. Aus den beobachteten Reaktionen und aus anderen Überlegungen läßt sich die Bildungsenthalpie des TiOCl ungefähr zu ΔH 298 = −182 kcal ableiten. Beim Erhitzen im Vakuum zerfällt TiOCl. In Gegenwart von TiCl 3 läßt es sich jedoch im Temperaturgefälle transportieren. Man kann so lange, nadelartige Einkristalle erhalten. Die Strukturuntersuchung ergab, daß TiOCl orthorhombisch ist und isotyp mit FeOCl in der Raumgruppe D   2h 13kristallisiert. TiOCl ist paramagnetisch, jedoch liegt keine reine Ionenbindung vor.

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