z-logo
Premium
Über Hydrazin‐iso‐disulfonate, Hydrazintri‐ und ‐tetrasulfonat
Author(s) -
Meuwsen Alwin,
Tischer Hermann
Publication year - 1958
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19582940504
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry
Obige Verbindungen wurden im Sinne folgender Umsetzungen gewonnen:Mittels Kationenaustauscher wurden auch die Na‐ und NH 4 ‐Salze, durch Fällung die schwerlöslichen Ba‐hydrazindi‐ und ‐tetrasulfonate gewonnen. H 2 NN(SO 3 K) 2 liefert mit Hg 2 (NO 3 ) 2 farbloses [H 2 NN(SO 3 K)(SO 3 )] 2 Hg 2 I , dagegen (KO 3 S)NHNH(SO 3 K) eine unbeständige, gelbe Fällung. Die symmetrische Verbindung reduziert Ag(NH 3 ) 2 + rasch, asymmetrisches Hydrazin‐iso‐disulfonat hingegen nicht. Endlich wird nur dieses durch C 5 H 5 N:SO 3 in Hydrazin‐trisulfonat überführt, dessen Hydrolyse charakteristisch ist. Durch geeignete Oxydation von symmetrischem Hydrazin‐disulfonat entsteht über das gelbe, unbeständige, 1925 von K ONRAD und P ELLENS isolierte Kalium‐azo‐disulfonat in verwickelter Reaktion sehr stabiles Hydrazin‐tetrasulfonat. Es reduziert nicht mehr und wird von 2 n KOH nicht angegriffen. Die alkalische Hydrolyse der übrigen Hydrazinsulfonate wurde untersucht; im sauren Milieu liefern sie alle quantitativ N 2 H 5 + ‐Salze.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here