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Schwefel‐Stickstoff‐Fluorverbindungen. III. Darstellung von NSF und SNF 3 durch Zersetzung von SN 2 F 2
Author(s) -
Glemser Oskar,
Haeseler Harke
Publication year - 1956
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19562870110
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Zersetzung von SN 2 F 2 in einem Quarzrohr bei 250°C und 300 Torr erhält man neben SiF 4 , N 2 und anderen noch nicht näher untersuchten Produkten farbloses gasförmiges NSF. Fp.: −79° C; Kp.: 4,8° C; d 4 −60= 1,38 g/cm 3 . Mittlere molare Verdampfungsenthalpie 5300 cal; Troutonsche Konstante 19,1. NSF ist das Isomere zu dem von uns nachgewiesenen SNF( 2 ); es ist mit SO 2 isoelektronisch. Die Hydrolyse mit verd. Natronlauge gibt NH 4 + −, F − ‐ und SO 3 2− −Ionen. Zersetzt man siedendes SN 2 F 2 unter milderen Bedingungen, dann entsteht außer N 2 an weiteren flüchtigen Verbindungen SNF 3 ( 1 ) und NSF neben einer farblosen, flüssigen, noch nicht näher definierten Schwefel‐Stickstoff‐Fluorverbindung.
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