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Über fluorhaltige Verbindungen der Elemente der V. Hauptgruppe. II. Tetrachlorphosphonium‐hexafluorophosphat, [PCl 4 ] + [PF 6 ] −
Author(s) -
Kolditz Lothar
Publication year - 1956
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19562840116
Subject(s) - physics , chemistry , medicinal chemistry
Aus Phosphor(V)‐chlorid, [PCl 4 ] + [PCl 6 ] − , läßt sich in AsCl 3 als Lösungsmittel durch Zugabe einer äquivalenten Menge an AsF 3 die Verbindung [PCl 4 ] + [PF 6 ] − nach der Gleichung [PCl 4 ][PCl 6 ] + 2 AsF 3 → [PCl 4 ][PF 6 ] + 2 AsCl 3 gewinnen. Die neue Substanz, ein weißes hygroskopisches Salz, das bei etwa 135°C unter partieller Zersetzung sublimiert, ist in AsCl 3 schwer löslich und entsteht bei dieser Reaktion in quantitativer Ausbeute. Die Struktur des Salzes wird chemisch bewiesen. Der Ionenaufbau des [PCl 4 ] + [PF 6 ] − geht eindeutig aus Leitfähigkeitsmessungen in Acetonitril hervor. Das [PCl 4 ] + [PF 6 ] − ist ein gutes Ausgangsmaterial zur Darstellung von Hexafluophosphaten und Phosphorpentafluorid. Die Eigenschaften der Verbindungen [PCl 4 ] + [PF 6 ] − und [AsCl 4 ] + [AsF 6 ] − werden miteinander verglichen.