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Über die Bildung von Natriumoxalat aus Kohlendioxyd und Natriumamalgam
Author(s) -
Schwabe K.,
Gebhardt G.
Publication year - 1954
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19542770604
Subject(s) - medicinal chemistry , chemistry , philosophy , humanities
Es wird durch thermodynamische Berechnungen gezeigt, daß sich theoretisch viele Metallamalgame mit Kohlendioxyd zu Oxalat und in einigen Fällen auch zu Metalloxyd und Kohlenoxyd umzusetzen vermögen. Von den möglich erscheinenden Reaktionen wurde nur die Reaktion zwischen Natriumamalgam und Kohlendioxyd untersucht. Im Gegensatz zu den Autoren früherer Arbeiten( 1 )( 2 )( 3 ) gelang es durch Anwendung von Benetzungskörpern Natriumamalgam bis zu einem Gehalt von 0,3% mit nahezu konstanter Umsatzgeschwindigkeit bis zum völligen Verbrauch des Natriums umzusetzen. Die Natriumkonzentration übt demnach keinen Einfluß auf den Verlauf der Reaktion aus. Weiterhin wurden die Druckabhängigkeit, der Temperaturabhängigkeit, der Einfluß der Bewegungsgeschwindigkeit und von Luftsauerstoff in Kohlendioxyd untersucht. An Hand der Ergebnisse wird als geschwindigkeitsbestimmender Vorgang bei nicht zu kleinen Natriumgehalten (>0,007%) und Kohlendioxyd‐Drucken (≥ 1 atm) die Erneuerung der Amalgamoberfläche erkannt. Diffusionsvorgänge spielen dabei so gut wie keine Rolle. Die geringe Zunahme der Umsatzgeschwindigkeit mit dem Druck im Bereich von 1–40 atm und ihre sehr geringe Temperaturabhängigkeit befinden sich mit dieser Auffassung im Einklang.

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