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Zur Alkali‐Fällung von Schwermetall‐Gemischen
Author(s) -
Schwab GeorgMaria,
Polydoropoulos Konstantin
Publication year - 1953
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19532740406
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry
Es werden die „kontinuierlichen” Titrationskurven von Sulfat‐, Nitrat‐ und/oder Chloridlösungen von Nickel(II), Zink(II), Kupfer(II), Chrom(III) und Eisen(III) sowie von mehreren binären Mischungen dieser Ionenarten aufgenommen und daraus Schlüsse über die entstehenden Bodenkörper, ihre Löslichkeitsprodukte, die daraus herstellbaren Mischkatalysatoren und die Hydrolysenverhältnisse vor der Ausfällung gezogen. Hydroxyde entstehen aus Zn‐, Ni‐, Cr‐ und Fe‐Lösungen, basische Salze aus Kupferlösungen, und zwar aus Sulfat immer, aus Chlorid bei langem Warten und aus Nitrat bei hoher Nitratkonzentration. Verbindungen fallen aus Zink‐Chrom‐ und Nickel‐Chrom‐Mischungen (neben Nickelhydroxyd), gemischte Hydroxyde aus Nickel‐Kupfer‐Mischungen (neben Nickelhydroxyd), soweit sie kein basisches Kupfersalz bilden, das kein Nickel aufnimmt. Nickel verhindert die Alterung der Kupfer‐Fällungen. Getrennte Fällung tritt auch in Eisen‐Kupfer‐Mischungen ein.