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Über Komplexverbindungen. XV. Acido‐pentammin‐kobalt(III)‐perchlorate mit Fettsäuren, [Co(NH 3 ) 5 ac] (ClO 4 ) 2 . Darstellung, allgemeine Eigenschaften
Author(s) -
Linhard Martin,
Rau Beni
Publication year - 1953
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19532710302
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
14 Acido‐pentammin‐kobalt(III)‐perchlorate mit geraden, verzweigten und chlorierten Fettsäuren von der Ameisensäure bis zur Caprylsäure als negative Liganden werden rein dargestellt und beschrieben. Die Darstellung erfolgt durch Substitution aus Aquo‐pentammin‐perchlorat und den Natrium‐ bzw. (bei den höheren Säuren) den Ammoniumsalzen der Fettsäuren in schwach fettsaurer wäßriger Lösung. Die Salze sind rot bis gelbrot. Ihre Löslichkeit in Wasser und in Alkohol zeigt ein Maximum bei mittlerer Kettenlänge der Fettsäuren, ähnlich wie bei den entsprechenden Diacido‐tetrammin‐ und ‐dien‐perchloraten. Entsprechend der halben Zahl der Fettsäurereste liegt das Maximum aber bei etwa der doppelten Kettenlänge. Nur die löslichsten Salze (mit Valeriansäuren) kristallisieren mit einem Mol Kristallwasser bzw. Kristallalkohol, die mit höheren oder niedrigeren Fettsäuren unter normalen Umständen solvatfrei. Die bei Zimmertemperatur gegen Aquotisierung sehr beständigen roten Lösungen in reinem Wasser scheiden bei längerem Erwärmen durch Hydrolyse Kobaltoxyde ab. Die Salze der höheren Säuren gehen in der Wärme und in Gegenwart von fettsauren Salz nnd freier Fettsäure leicht in die entsprechenden (schwerer löslichen)cis‐Diacido‐tetrammin‐salze über. Die Lichtempfindlichkeit ist gering. Beim trockenen Erhitzen verpuffen die Salze.

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