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Das quinäre Fluorid NaCaCdYf 8
Author(s) -
Hund F.,
Lieck K.
Publication year - 1952
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19522710105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
1 Das quinäre Fluorid NaCACdYF 8 wurde durch kurzes Schmelzen eines stöchiometrischen Gemisches von CaF 2 , CdF 2 und YF 3 in einem zur stöchiometrischen Menge zehnfachen Überschusses von NaF bei 900 bzw. 1150° C und schnellem Abschrecken dargestellt. as überschüssige NaF wurde durch mehrmaliges Auskochen mit Wasser herausgelöst. 2 Das quinäre Fluorid besitzt rein weiße Farbe, ist wasserunlöslich; die Dichte wurde bei 25° C pyknometrisch zu 4,2 7 gr/cm 3 bestimmt und die Röntgendichte zu 4,31 gr/cm 3 berechnet. 3 Das quinäre Fluorid NaCaCdYF 8 kristallisiert in einem fahlgeordneten Fluoritgitter mit der Gitterkonstanten a w = 5,421 ± 0,001 kX und einer Molekel der Verbindung in der Elementarzelle. Die Kationen Na, Ca, Cd und Y sind über den vierzähligen Gitterkomplex statistisch verteilt; das Fluorionenteilgitter ist ideal besetzt. 4 Die unregelmäßige wärmeschwingungsartige Gitterstörung wurde nach Messung der Integralintensitäten mit dem Röntgeninterferenzzählrohr nach der Absolutmethode zu B = 1,64 ± 0,06 · 10 −16 cm 2 bestimmt, während der von der Temperaturschwingung der Gitterbausteine herrührende Betrag der Störung etwa B = 0,68 · 10 −16 cm 2 beträgt.

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