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Zur Kenntnis der schwefligen Säure. III Das Sulfinimid und seine Isomeren
Author(s) -
Goehring Margot,
Messner Josef
Publication year - 1952
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19522680107
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Umsetzung von Imidodisulfinamid, HN(SONH 2 ) 2 , mit HCl entsteht Sulfinimid, OSNH, das sich in ein Isomeres, nämlich in monomeres festes, rotes umlagern läßt. Die beiden Isomeren gehen leicht in braune hochpolymere Produkte über. Das rote SNOH verhält sich wie ein Oxim des Schwefelmonoxyds und läßt sich hydrolytisch in Hydroxylamin und Schwefel(II)‐hydroxyd überführen. Die Isomerie zwischen Sulfinimid und Schwefel(II)‐oxim ist analog der Isomerie zwischen Cyansäure und Knallsäure.

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