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Über Die dunkelgrünen Hydroxyverbindungen des Eisens
Author(s) -
Feitknecht W.,
Keller G.
Publication year - 1950
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0372-7874
DOI - 10.1002/zaac.19502620110
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die dunkelgrünen Oxydationsprodukte von Eisen(II)‐hydroxyd entsprechen nicht einer einzigen Verbindung; sie können vielmehr Hydroxyd oder basisches Salz sein. Bei der Oxydation von Fe(OH) 2 bleibt das C6‐Gitter erhalten, bis zu einem Gehalt von etwa 10% an Fe 3+ ‐Ionen. Hydroxyd mit stabilisierten molekularen Schichten geht bei der Oxydation unter stetiger Abnahme des Abstandes der Eisenionen in den Schichten in ein laminares Eisen(III)‐hydroxyd über. Die Farbe bleibt bis zu einem Gehalt von mehr als 50% Fe 3+ grün. Aus gepufferter Eisen(II)‐chloridlösung fällt bei der Oxydation ein basisches Eisen(II)(III)‐chlorid aus, das die gleiche oder eine ähnliche Struktur hat wie die grünen basischen Kobalthalogenide. Die Idealformel ist 4Fe(OH) 2 , 1FeOCl, xH 2 O, doch kann ein beträchtlicher Teil der Fe 2+ durch Fe 3+ ersetzt sein. Die dunkelgrüne Farbe dieser Verbindungen ist auf den leichten Elektronenaustausch zwischen den zwei‐ und dreiwertigen Eisenionen im Gitter zurückzuführen.

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