Premium
Über die magnetische Kennzeichung des Mn 2 O 3 · 1H 2 O
Author(s) -
Albrecht Werner H.
Publication year - 1949
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0372-7874
DOI - 10.1002/zaac.19492590511
Subject(s) - chemistry , physics , materials science
Bei der Fällung von Mangan aus MnCl 2 ‐Lösung mit NH 3 bei Gegenwart von Ammonchlorid und Oxydationsmitteln entstehen Produkte der Zusammensetzung MnO 1,35–1,45 mit dem Gitter des Hausmannits. Die Messung der magnetischen Suszeptibilität ergibt zwischen −183° und 20° gekrümmte Kurven für 1/χ gegen T°. Beim Aufbewahren des nicht erst getrockneten Präparats unter Wasser entsteht Manganit, dessen magnetische Suszeptibilität unabhängig von der Temperatur ist. Die Hydrolyse des Mn(CN) 6 K 3 führt zu Präparaten der Zusammensetzung MnO 1,58–1,68 · ∼0,5 H 2 O. Dabei treten die Röntgenstrukturen des Manganits, Hausmannits und eines neuen bisher unbekannten Hydrates auf. Die 1/χ gegen T°‐Kurven sind linear.