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Über das System Vanadium–Stickstoff. Metallamide und Metallnitride, 18. Mitteilung
Author(s) -
Hahn Harry
Publication year - 1949
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0372-7874
DOI - 10.1002/zaac.19492580107
Subject(s) - chemistry , materials science
1 . In dem System Vanadin/Stickstoff wurde außer dem bereits bekannten VN ein weiteres Nitrid der Zusammensetzung VN 0,37–0,43 festgestellt. Reines VN wurde durch Erhitzen von NH 4 VO 3 im Ammoniakstrom bei 1000°C, die stickstoffärmeren Präparate wurden durch Zusammensintern von VN mit Vanadinmetall hergestellt. 2 . Es werden die Eigenschaften und die Dichten einer Reihe von Nitridpräparaten angegeben. 3 . VN (γ‐Phase) ist keine stöchiometrisch zusammengesetzte Verbindung. Sie hat einen größeren Homogenitätsbereich, der sich von VN 1,00 bis VN 0,71 erstreckt. Die Gitterkonstanten werden entsprechend dem Stickstoffabbau kleiner. VN 1,00 : a = 4,126 Å; VN 0,71 : a = 4,064 Å. 4 . Die Phase (β) VN 0,37–0,43 ist ein Nitrid mit hexagonaler Einlagerungsstruktur, dessen Homogenitätsbereich sich von 9,3 bis 10,5% Stickstoff erstreckt. Die Gitterkonstanten der oberen Phasengrenze sind a = 2,835 Å; c = 4,541 Å; c / a = 1,602, die Gitterkonstanten der unteren Phasengrenze a = 2,831 Å; c = 4,533 Å; c / a = 1,602. 5 . Eine Löslichkeit von Stickstoff in Vanadinmetall konnte nicht festgestellt werden.

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