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Röntgenographische Fourieranalyse von Magnesiumoxyd
Author(s) -
Brill R.,
Hermann C.,
Peters Cl.
Publication year - 1948
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0372-7874
DOI - 10.1002/zaac.19482570401
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , physics , nuclear chemistry , polymer chemistry
Die Elektronendichteverteilung im MgO‐Gitter wird mittels der Methode der Fouriersynthese ermittelt. Sie sinkt zwischen den Ionen im Minimum nur auf etwa 0,6 El/Å 3 ab, während der bei NaCl gefundene Vergleichswert 0,23 El/Å 3 beträgt. Dreidimensionale Analysen zeigen, daß überall im MgO‐Gitter an hinreichend weit vom Atomschwerpunkt befindlichen Stellen höhere Elektronendichten gefunden werden, als bei NaCl und anderen Alkalihalogeniden. Der Befund wird darauf zurückgeführt, daß bei MgO bereits ein Übergangszustand mit merklichem Anteil an homöopolarer Bindung vorliegt. Die charakteristische Temperatur des MgO ergibt sich aus den Röntgenmessungen zu 660°. Die gefundenen atomaren Streufaktoren weichen von den theoretischen – infolge der besonderen Bindung – ab. Sie sind in Tabelle 4 enthalten.

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