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Die ternären Nitride LiMgN und LiZnN. 16. Mitteilung über Metallamide und Metallnitride
Author(s) -
Juza Robert,
Hund Franz
Publication year - 1948
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0372-7874
DOI - 10.1002/zaac.19482570101
Subject(s) - chemistry , crystallography
1 Es wird die Verbindung LiMgN durch gemeinsames Erhitzen von Lithiumnitrid und Magnesiumnitrid auf 1050° im Stickstoffstrom hergestellt. Das Präparat ist rotbraun, hat die Dichte 2,41, hydrolysiert leicht, es kann 1 Mol Ammoniak anlagern. 2 Es wird die analoge Verbindung LiZnN durch gemeinsames Erhitzen von Lithiumnitrid und Zinknitrid auf 400° im Ammoniakstrom hergestellt. LiZnN ist schwarz, hat die Dichte 4,61, hydrolysiert auch leicht, gibt kein Ammoniak‐Anlagerungsprodukt. 3 LiMgN kristallisiert isotyp dem Calciumfluorid, a w = 4,97 0 , mit Stickstoff auf den Punktlagen des Calciums und statistischer Verteilung von Lithium und Magnesium auf den Punktlagen des Fluors. 4 Die Struktur des LiZnN leitet sich von der des Calciumfluorids ab. a w = 4,87 7 . Lithium und Zink sind auf den Punktlagen des Fluors tetraedrisch verteilt gemäß Raumgruppe T d 2 , Zink in ( \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \frac{1}{4}\frac{1}{4}\frac{1}{4} $\end{document} ) und Lithium in ( \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ \frac{3}{4}\frac{3}{4}\frac{3}{4} $\end{document} ). Stickstoff befindet sich auf den Punktlagen des Calciums. 5 Es wird auf Beziehungen zu ternären Verbindungen der Elemente Phosphor bis Wismut hingewiesen.