Premium
Die Eigenschaften von Kupfer‐Palladium‐und Kupfer‐Platinlegierungen als Katalysatoren der Äthylenhydrierung. (Katalytische Untersuchungen an Legierungen, XI)
Author(s) -
Rienäcker G.,
Müller E.,
Burmann R.
Publication year - 1943
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19432510106
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Geschwindigkeit der katalytischen Äthylenhydrierung wird nach der Strömungsmethode an kompakten Kupfer‐Palladium‐ und Kupfer‐Platinlegierungen (Mischkristallen) gemessen. Die Wirksamkeit vieler Legierungen übersteigt die Additivität beträchtlich, es liegen ausgesprochene „Verstärkungen” vor. Palladium‐ und Kupfer‐Palladiumlegierungen bis herab zu 47 Atom‐% Pd, ferner Platin und Kupfer‐Platinlegierungen bis herab zu 16 Atom‐% Pt sind etwa gleich wirksam und hydrieren schon bei etwa 100°C. Kupfer und die kupferreichen Legierungen sind sehr wenig aktiv, sie katalysieren erst bei hohen Temperaturen. Zwischen beiden Katalysatorgruppen besteht ein Aktivitätsunterschied von rund 6 Größenordnungen. Diese Wirksamkeitsänderung innerhalb der Legierungsreihen weist auf Besonderheiten im Zustand der Legierungen hin und wird im Zusammenhang mit früheren Ergebnissen besprochen.