z-logo
Premium
Über Metallcarbonyle. XXXIII. Eisencarbonyljodide
Author(s) -
Hieber W.,
Lagally H.
Publication year - 1940
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19402450309
Subject(s) - medicinal chemistry , chemistry
Beim thermischen Abbau des Eisentetracarbonyljodids Fe(CO) 4 J 2 bilden sich schrittweise Verbindungen niedrigerer Kohlenoxyd‐ und Halogenierungsstufen. Neben dem vorwiegenden Zerfall in die Komponenten FeJ 2 und Kohlenoxyd tritt unter verfeinerten Bedingungen primär das Dicarbonyljodid Fe(CO) 2 J 2 auf; ferner entsteht, je nach der Natur des im Reaktionsraum vorhandenen indifferenten Gases (H 2 oder N 2 , CO 2 ), Dicarbonyleisen(I)‐jodid Fe(CO) 2 J neben Eisen(III)‐ jodid; schließlich gelangt man zum kohlenoxydfreien Eisen(I)‐jodid FeJ. Die Erscheinungen, die andere Eisendicarbonylhalogenide nicht zeigen, stehen mit dem unpolaren Charakter der Eisen–Jod–Bindung in Zusammenhang, besonders die Beobachtung, daß gelegentlich sogar Jod vor Kohlenoxyd entbunden wid. Konstitutionell läßt sich das Dicarbonyleisen(II)‐ jodid dem entsprechenden Chlorid und den analogen CO‐Verbindungen der Halogenide 2wertiger Platinmetalle an die Seite stellen; der labilen Dicarbonyleisen(I)‐verbindung entspricht formal das früher untersuchte beständige Dinitrosoeisen (I)‐ jodid Fe(NO) 2 J.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here