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Die kalte Verbrennung von Kohlenoxyd unter Überführung in Ammonkarbonat durch ammoniakalische Kupfersalzlösungen
Author(s) -
Leschewski Kurt,
Möller Heinz,
Steinmann Bruno
Publication year - 1938
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19382390208
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Überführung von Kohlenoxyd durch Sauerstoff in Ammonkarbonat geht bei gewöhnlicher Temperatur und gewöhnlichem Druck in ammoniakalischen Kupferkarbonatlösungen so lange vor sich, wie diese Cuprosalz enthalten. Um laufende Abscheidungen von festem Ammonkarbonat zu erreichen, muß die Versuchslösung mit diesem Ammondsalz gesättigt werden. Hierzu sind entsprechend große Mengen an Kohlenoxyd und Sauerstoff — zweckmäßig als Knallgasmischung — aufzunehmen, von denen der Sauerstoff allmählich das ganze Cuprosalz oxydieren kann; damit käme die Ammonkarbonatbildung zum Stillstand. Schaltet man daher zwischen die Knallgasaufnahmen in regelmäßigem Wechsel die Absorption von unvermischtem Kohlenoxyd, die Cuprosalz liefert, ein, so wird die Ammonkarbonatbildung lediglich unterbrochen. Das feste Ammonkarbonat scheidet sich nach der in der Versuchslösung wachsenden Sättigung ab. Ammoniakgas und nötigenfalls Sauerstoff müssen nach Maßgabe des in der Versuchslösung umgesetzten Kohlenoxyds ergänzt werden.

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