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Über die Größe der Wasserstoffblasen aus Aluminium in Salzsäure
Author(s) -
Jenckel E.,
Hammes H.
Publication year - 1937
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19372330409
Subject(s) - philosophy , gynecology , physics , medicinal chemistry , chemistry , medicine
Wie die mitgeteilten Beobachtungen zeigen, nimmt also mit wachsender Entwicklungsgeschwindigkeit des Wasser‐ und das Volumen der Blasen in Mittel zu, während ihre Anzahl abnimmt und ihre Größe immer weniger einheitlich wird. Ein spezifischer Einfluß eines der Säure zugesetzten Giftes, einer Sparbeize, besteht nicht. Wie der Augenschein lehrt, fließen bei schneller Wasserstoffentwicklung die Blasen zu größeren zusammen, wobei sich ihre Anzahl verringert und sie ungleich groß werden. Die entstandenen größeren Blasen lösen sich durchaus nicht sogleich vom Metall, sondern haften noch längere Zeit und wachsen weiter. Bei langsamer Entwicklung dagegen lösen sie sich in großer Anzahl mit ziemlich gleicher Größe, ehe sie Gelegenheit finden, sich mit anderen zu vereinigen. Im wesentlichen die gleichen Beobachtungen macht man, wenn man den Wasserstoff elektronisch entwickelt. Freilich sind die mittleren Blasendurchmesser und Volumina in diesem Fall bei gleicher entwickelter Wasserstoffmenge etwas kleiner.