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Borwasserstoffe. XXIV. Mitteilung. Zur Kenntnis der Boransalze
Author(s) -
Stock Alfred,
Laudenklos Hans
Publication year - 1936
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19362280209
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , physics
Die Untersuchung umfaßte die Salze K 2 (B 2 H 6 ), Na 2 (B 2 H 6 ), Ca(B 2 H 6 ), K 2 (B 4 H 10 ), Na 2 (B 4 H 10 ), K 2 (B 5 H 9 ), die aus überschüssigem Boran und Amalgam dargestellt und durch Erwärmen auf etwa 170° vom Hg befreit, wurden. Hierbei blieben die Diboransalze unverändert, die anderen verloren H 2 und gingen in K 2 (B 4 H 8 ), Na 2 (B 4 H 8 ), K 4 (B 10 H 16 ) über. Höher erhitzt (450°), lieferten die Diboran‐ und Tetraboran‐Alkalisalze dieselben Rückstände von der Bruttoformel Me 2 B 4 H 6 bis Me 2 B 4 H 4 ; diese erinnerten in ihren Reaktionen an das feste Borhydrid (BH) x . K 2 (B 5 H 9 ) gab K 2 (B 5 H 3 ) oder K 4 (B 10 H 6 ). Mit HCl reagierten alle Alkalisalze in der gleichen Art: Zum Teil wurden die betreffenden Borane frei, indem Alkalichlorid entstand; zum anderen Teil wurde im Boransalz H durch Cl ersetzt, beim Tetraborankalium bis zur Formel K 2 (B 4 H 5 CJl 5 ). Die Debye‐Scherrer‐Diagramme sämtlicher K‐Salze glichen sich in auffallender Weise; desgleichen diejenigen der Na‐Salze. Mit (verhältnismäßig schwach) aktiviertem Wasserstoff ließ sich eine nachweisbare Hydrierung von K 2 (B 2 H 6 ) zu der von der Theorie vorausgesehenen Salz K(BH 4 ) nicht erzielen.

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