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Über thermische Eigenschaften von Halogeniden. 10. Dampfdrucke und Dampfdichten von Gallium III‐Halogeniden
Author(s) -
Fischer Werner,
Jübermann Otto
Publication year - 1936
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19362270303
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es werden mit einem Quarzspiralmanometer Dichten der ungesättigten Dämpfe und Sättigungsdrucke von Gallium III‐chlorid, ‐bromid und ‐jodid gemessen. Der gefundene Temperaturverlauf dieser Größen wird durch Interpolationsformeln (vgl. am Fuße der Tabellen 1–6) ausgeglichen. Die daraus folgenden Werte für die Siedetemperaturen, Verdampfungs‐ und Dissoziationswärmen usw. sind (zum Teil etwas extrapoliert) in Tabelle 7 zusammengestellt. Schmelz‐ und Siedetemperaturen und Verdampfungswärmen steigen vom Chlorid zum Jodid, wie das bei dem ausgeprägten Charakter dieser Stoffe als Molekülaggregate zu erwarten war. — Die Dissoziationswärmen hingegen fallen vom Chlorid zum Jodid, d. h. in derselben Richtung, wie wir es früher bei den Aluminiumhalogeniden fanden. Aus den Angaben über den Dissoziationsgrad ersieht man, wie bei vergleichbaren Temperaturen der Anteil der monomeren Moleküle GaHal 3 im gesättigten Dampf vom Chlorid über das Bromid zum Jodid zunimmt. — Während beim Chlorid und Bromid die Dissoziationswärme größer als die Verdampfungswärme ist, liegen die Verhältnisse beim Jodid umgekehrt; die Folge davon ist, daß bei diesem Stoff der Dissoziationsgrad des gesättigten Dampfes mit steigender Temperatur entgegen der Regel abnimmt.

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