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Die Oberflächenspannung geschmolzener Metalle und Legierungen. IV. Die zeitliche Veränderung der Oberflächenspannung und die Methode der Tropfenausmessung bei höherer Temperatur
Author(s) -
Sauerwald F.,
Schmidt B.
Publication year - 1933
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19332130311
Subject(s) - chemistry
Die Oberflächenspannung des Quecksilbers im höchsten Vakuum liegt zwischen dem Anfangswert und dem Endwert der Oberflächenspannung in Luft. Bei Zinn konnte eine Veränderung der Oberflächenspannung mit der Zeit im Vakuum von 5·10 −5 mm Hg nicht festgestellt werden. Thallium wies eine Zunahme der Oberflächenspannung mit der Zeit im Vakuum von 10 −5 bis 10 −4 mm Hg auf. Aus diesen Feststellungen wurde geschlossen, daß dort, wo beim Quecksilber Veränderungen der Oberflächenspannung mit der Zeit vorliegen, die sich einstellenden Oberflächenspannungen sich als Resultierende zwischen den Einflüssen der Anordnung der Metallatome der Oberfläche und der ein‐ und angelagerten Gasatome ergeben.