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Die Einwirkung von Kohlenstoff auf Alkalicarbonate
Author(s) -
Kröger Carl,
Fingas Ernst
Publication year - 1933
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19332120306
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die bei der Einwirkung von Graphit auf Alkalicarbonat sich einstellenden Reaktionsdrucke wurden bestimmt. Beim Lithium‐carbonat sind diese Drucke reversibel, aber abhängig von der umgesetzten Substanzmenge. Die Reaktion der Kohle mit Natrium‐carbonat liefert ein univariantes Gleichgewicht, die Kohlenoxyddrucke sind reversibel und reproduzierbar, ihre Größe läßt sich auf Grund der Näherungsformel von N ERNST gut berechnen, obgleich die Moländerung 5 ist. Die auf Grund des Temperaturkoeffizienten der Kohlenoxyddrucke errechnete Wärmetönung der Reaktion läßt noch eine Bestimmung der Verdampfungswärme des Natriums zu. Die Reaktionsdrucke bei Verwendung von Kaliumcarbonat dagegen zeigen sich wieder abhängig von der Substanzmenge und sind nicht reversibel. Dies wird auf eine sekundäre Bildung von Kohlenoxydkalium zurückgeführt, die durch die Überschichtung des Reaktionsgemisches mit Graphitpulver (wodurch die Messung der Reaktionsdrucke hier, sowie auch beim Natriumcarbonat erst ermöglicht werden konnte) begünstigt wird. Auf Grund der ausgeführten Versuche konnte der Mechanismus der katalytischen Wirkung des Natrium‐ und Kaliumcarbonates bei der Vergasung von Kohle und Koks durch Wasserdampf geklärt werden.

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