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Über die Rolle der Ionen und kristallographischer Umwandlungen bei Reaktionen im festen Zustande
Author(s) -
Hedvall J. Arvid,
Garping E.,
Lindekrantz N.,
Nelson L.
Publication year - 1931
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19311970143
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wird zuerst eine kurze Zusammenfassung über einige Ergebnisse beim Studieren der Platzwechselreaktionen gemacht. Die Rolle der Ionendeformation als Gitterauflockernder Faktor wird diskutiert, und es wird nachgewiesen, daß der Einfluß auf die Reaktionsfähigkeit des festen Zustandes, der geringen Deformierbarkeit der Anionen der Sauerstoffsäuren wegen, bei Reaktionen mit Halogeniden vie1 größer und leichter zu studieren ist als bei Reaktionen mit Salzen der Sauerstoffsäuren. Mit den letzteren konnte eigentlich nur ein Unterschied zwischen Salzen mit Kationen vom Edelgastypus und vom Nichtedelgastypus unterschieden werden. Die Reaktionsfähig keit der Halogenide ist aber in weit höherem Grad individuell. Ein neues Beispiel von der Regel, daß die Reaktionsfähigkeit einer Verbindung während einer kristallographischen Umwandlung erhöht wird, wird gegeben (BaO + AgJ). Eine Reihe Umsetzungsmessungen bei Reaktionen von Erdalkalioxyden (BaO, CaO) mit Halogeniden von Cu + , Ag + , Tl + , Pb ++ und Ni ++ werden mitgeteilt und der Zusammenhang zwischen Reaktionsfähigkeit und elektrischer Leitfähigkeit im festen Zustande nachgewiesen und diskutiert; die Rolle der Ionen braucht dabei nicht notwendig eine direkte zu sein. Es wird wahrscheinlich gemacht, daß der Charakter dieser Reaktionen als Ionen‐ oder Nichtionenreaktionen leichter mit geschmolzenen als mit festen Halogeniden studiert wird.

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