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Über Subhaloide der Homologen des Quecksilbers
Author(s) -
Hevesy G. V.,
Löenstein E.
Publication year - 1930
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19301870124
Subject(s) - chemistry
Beim Auflösen von Cadmium in geschmolzenem Cadmiumchlorid entsteht ein Cadmochlorid (Cd 2 Cl 2 ), das dem Kalomel gänzlich analog ist. Die Verbindung zerfällt beim Erstarren. Analoge Verbindungen bilden die übrigen Cadmiumhalogenide. Die Anlagerungstendenz des Metalles an das Kation der Schmelze wächst in der II. Nebenreihe des periodischen Systems mit Zunahme der Größe des Kations und Abnahme des Anions. Es wird gezeigt, daß man die Bildung von Mercuroverbindungen aus Quecksilber und Mercurisalzschmelze ebenso durch den Zusatz von Alkalihalogeniden u. dgl. verhindern kann, wie die Bildung der Cadmosalze. Die Verhinderung der Subhaloidbildung gelingt am leichtesten bei den am wenigsten stabilen Jodiden.