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Über den Nachweis des Thoriums in den Glühfäden fertiger Vakuumlampen
Author(s) -
Selényi P.
Publication year - 1927
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19271600129
Subject(s) - physics , art
Die Elektronenemission des Glühfadens einer jeden Vakuumlampe läßt sich leicht mit Hilfe einer äußeren Anode (Stanniolhülle um den Kolben), die man durch ein Strommeßinstrument mit dem positiven Lampenpol verbindet, messen. Der Elektronenstrom, der eine Stärke von mehreren Milliampere erreichen kann, fließt dann durch das infolge Erwärmung leitend gewordene Kolbenglas und bringt die äquivalente Menge Natrium in die Lampe hinein. Wird die Lampe in diesem Zustande mit 30–40% ihrer Nennspannung gebrannt, so zeigt sich der bezeichnende Unterschied zwischen thorhaltigem und nicht thorhaltigem Draht: erster emittiert noch stark, der letztere kaum merkbar. In der oben beschriebenen Anordnung kann eine jede Vakuumlampe als Gleichrichter verwendet werden.

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