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Elektrizitätsleitung in Schwermetallsulfiden
Author(s) -
Tubandt C.,
Haedicke Max
Publication year - 1927
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1786
DOI - 10.1002/zaac.19271600128
Subject(s) - chemistry , physics , humanities , art
Es wurde für eine Reihe von Schwermetallsulfiden, deren Verhalten es ungewiß erscheinen ließ, ob man es bei ihnen mit rein metallischen oder, wenigstens teilweise, elektrolytischen Leitern zu tun hat, der Beweis erbracht, dsß es sich unzweifelhaft um rein metallische Leiter handelt. Dies gilt besonders für das Antimontrisulfid, Molybdändisulfid, Zinnsulfid und Bleisulfid, es gilt aber auch für das durchsichtige, bei niederer Temperatur isolierende Cadmiumsulfid. Rotes Antimontrisulfid und Arsensulfid bleiben in reinem Zustande bis zum Umwandlungs‐ bzw. Schmelzpunkt Isolatoren. Schwefelsilber und Kupfersulfür sind unter den Schwermetallsulfiden die einzigen elektrolytischen bzw. (in der β‐Modifikation) gemischten Leiter.