z-logo
Premium
Über das Kaliumbariumorthosulfarsenat, {KBaAsS 4 + 6H 2 O}, {K 3 AsS 4 + Ba 3 As 2 S 8 + 18H 2 O}
Author(s) -
Glatzel Emanuel
Publication year - 1911
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1778
DOI - 10.1002/zaac.19110710117
Subject(s) - humanities , physics , philosophy
Das Kaliumbariumorthosulfarsenat lässt sich durch Einwirkung einer wässerigen Lösung von Kaliumchlorid auf normales Bariumorthosulfarsenat darstellen, wobei es sich besonders leicht bildet, wenn die Gewichtsmengen von Kaliumchlorid und Bariumorthosulfarsenat gleich sind. Die Kristalle des Bariumorthosulfarsenats, die im Wasser nur sehr schwer löslich sind, sind vorher möglichst fein zu zerreiben. Zweckmässig benutzt man bei der Darstellung dem Gewichte nach rund 15–16 mal mehr Wasser als normales Bariumorthosulfarsenat. Man dampft die Lösung passend auf zirka Zweidrittel des ursprünglichen Volumens ein und erhält aus ihr eine Ausbeute von rund 72%, der Theorie. Verwendet man bei der Bereitung des Doppelsalzes nur so viel Kaliumchlorid, als der Bildungsgleichung dieses Körpers aus Kaliumchlorid und Bariumorthosulfarsenat entspricht, oder zerreibt man die Kristalle des Bariumorthosulfarsenats nicht oder nur unvollkommen, so entsteht das Doppelsalz nur sehr schwer und nur zum Teil.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here