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Zur Isomerie der Zinnsäuren
Author(s) -
Mecklenburg Werner
Publication year - 1909
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1778
DOI - 10.1002/zaac.19090640130
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die eigentümlichen Isomerieerscheinungen der Zinnsäure lassen sich durch die Annahme erklären, durch die Zinnsäure in saurem, alkalischem und vermutlich auch in neutralem wässerigen Medium kolloidale Lösungen von verschiedener Teilchengröße bildet, aus denen die Teilchen unter Erhaltung ihrer Individualität ausgefällt werden können. Die größere Adsorptions‐ und Reaktionsfähigkeit und die engen Beziehungen zu den krystalloidalen Zinnlösungen weisen auf die verhältnismäßig feinteilige Struktur der a‐Zinnsäure, die geringere Adsorptions‐ und Reaktionsfähigkeit, die leichtcre Fällbarkeit und das Fehlen direkter Beziehungen zu den krystalloidalen Zinnlösungen auf die relativ grobkörnige Struktur der b‐Zinnsäure hin.