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Über Hydrate, deren Dampfspannung sich kontinuierlich mit der Zusammensetzung ändert
Author(s) -
Löwenstein E.
Publication year - 1909
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1778
DOI - 10.1002/zaac.19090630108
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry , physics
Die wesentlichsten Resultate der vorliegenden Arbeit sind folgende: Für eine Reihe von krystallisierten Hydraten, die bei der Wasserabgabe klar bleiben, wurden die Dampfdrucke in Abhängigkeit von dem Wassergehalte bestimmt und gefunden, dass bei denselben die Dampfspannungen mit abnehmendem Wassergehalte kontinuierlich sinken; diese Erscheinung wurde an folgenden Hydraten gezeigt: An den Zeolithen Chabasit, Deamin, Heulandit und an verschiedenen Substitutionsprodukten derselben, ferner am Strychninsulfat (C 21 H 23 N 2 O 2 ) 2 H 2 SO 4 .6H 2 O und an den Hydraten Al 2 Na 3 (NH 4 ) 3 .6(C 2 O 4 ).7H 2 O und Fe 2 Na 3 (NH 4 ) s .6(C 2 O 4 ).7H 2 O, wahrend sie 2 Moleküle Wasser verlieren. Bei den Oxalaten von Cer, Lanthan, Erbium, Yttrium und Thorium, deren Dampfspannung sich gleichfalls mit abnehmendem Wassergehalte änderte, war es wegen der geringen Gröfse der Krystalle nicht möglich, durch die mikroskopische Untersuchung festzustellen, ob die Krystalle bei der Wasserabgabe ihr Aussehen veränderten, doch müssen sie klar bleiben, da das Entstehen einer zweiten Phase nach der Phasenregel nicht möglich ist.