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Metallographische Mitteilungen aus dem Institut für anorganische Chemie der Universität Göttingen. XXXV. Über Antimon‐Kadmiumlegierungen
Author(s) -
Treitschke W.
Publication year - 1906
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1778
DOI - 10.1002/zaac.19060500121
Subject(s) - chemistry , philosophy
Antimon und Kadmium bilden also zwei Verbindungen miteinander, von denen die eine, die absolut stabile, die Formel SbCd und die andere nicht stabile wahrscheinlich die Formel Sb 2 Cd 3 hat. Die Verbindung Sb 2 Cd 3 und die ihr zugehörige Reihe von Mischkristallen scheidet sich spontan aus allen Schmelzen von 30–100 % Sb aus. Das Endglied dieser Reihe von Mischkristallen, der gesättigte Mischkristall b mit 53 % Sb, ist in allen spontan kristallisierten Konglomeraten von 100–53 % Sb neben primär ausgeschiedenem Antimon vorhanden. Von 50–8 % Antimon wurde nie die spontane Kristallisation der Verbindung Sb 2 Cd 3 beobachtet, sondern es kristallisierte immer aus diesen Schmelzen die absolut stabile Verbindung SbCd in ihren charakteristischen langen Säulen. Bei schneller Abkühlung (Abschreckung) gelingt es, diese Verbindung Sb 2 Cd 3 und ihre Mischkristalle auch in den antimonreicheren Reguli mit mehr als 42 % Sb zu fixieren.

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