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Untersuchung komplexer Zinksalze
Author(s) -
Kunschert F.
Publication year - 1904
Publication title -
zeitschrift für anorganische chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0863-1778
DOI - 10.1002/zaac.19040410121
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Als Hauptergebnisse der vorstehenden Untersuchungen über Lösungen des Zinks in Oxalaten, Natriumhydroxyd und Cyankalium lassen sich die folgenden anführen: 1. In konzentrierten Lösungen von Ammonium‐ und Kaliumoxalat ist das Zink in Form der komplexen Ionen Zn(C 2 O 4 ) 3 vorhanden, die bei der Verdünnung zum Teil in Zn(C 2 O 4 ) 2 und freies Oxalat zerfallen. 2. Zur Abscheidung des Zinks aus Oxalatlösungen ist eine elektromotorische Kraft, bezogen auf die Wasserstoffelektrode, erforderlich, welche sich nach der Formel:\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$${\rm E = 1}{\rm .006 } - \,\,0.029\,\,\log \,\frac{{\rm D}}{{{\rm (C}_{\rm 2} {\rm O}_{\rm 4})^3 }}$$\end{document} ergibt, worin D die Konzentration des Zinksalzes und C 2 O 4 die der einfachen Oxalationen in der Lösung ist. 3. Die Beständigkeitskonstante der komplexen Zn(C 2 O 4 ) 3 ‐Ionen ist 1.4.10 8 und seine freie Bildungsenergie aus den Einzelionen 10900 Cal. Die Löslichkeit des Zinkoxalats in Wasser ist 7.10 −5 .