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Vakuumfüllverfahren bei Quecksilberthermometern
Author(s) -
Lochner K. H.,
Fahrenkrog H.H.
Publication year - 1992
Publication title -
vakuum in forschung und praxis
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.213
H-Index - 13
eISSN - 1522-2454
pISSN - 0947-076X
DOI - 10.1002/vipr.2230040410
Subject(s) - chemistry , thermometer , physics , thermodynamics
Bei der Herstellung von Quecksilberthermometern wird zur Füllung mit Quecksilber seit rund 60 Jahren Vakuum angewandt. Die bisherigen Kenntnisse über die jeweils für einen bestimmten Thermometertyp nötige Auspumpdauer und den Einfluß des Ausheizens wurden empirisch gewonnen. Durch die Anwendung von Miniaturdrucksensoren wurde der Druckverlauf während des Auspumpens und der für blasenfreies Füllen der Thermometer nötige Druck im Thermometergefäß ermittelt. Als Drucksensoren wurden Glühbirnchen, die sich im Druckbereich von 0,05 bis 10 mbar als Piranimeßzellen verwenden lassen, eingesetzt. Außerdem wurde ein Computerprogramm zur Berechnung der Auspumpkurven der Thermometer entwickelt. Die mit dem Programm berechneten Auspumpkurven ließen sich gut an die experimentell erhaltenen Meßergebnisse anpassen. Mit den daraus erhaltenen Parametern für die Entgasung wurden Auspumpkurven für einige gängige Thermometertypen berechnet. Dabei zeigte sich, daß die Auspumpzeiten, die zum blasenfreien Füllen der Thermometer nötig sind, sehr stark von Duchmesser und Länge der Kapillare, dem Volumen des Thermometergefäßes und der Vorbehandlung durch Ausheizen abhängen.

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