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Radikalidentifizierung auf Polymeren nach Plasmabehandlung. Radical Identification on Polymers after Plasma Treatment
Author(s) -
MeyerPlath Asmus
Publication year - 2004
Publication title -
vakuum in forschung und praxis
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.213
H-Index - 13
eISSN - 1522-2454
pISSN - 0947-076X
DOI - 10.1002/vipr.200400221
Subject(s) - polymer chemistry , philosophy , chemistry , gynecology , medicine
Radikale bilden den Ausgangspunkt für Reaktionen chemisch inerter Polymere. So kann der Einbau funktioneller chemischer Gruppen in eine Polymeroberfläche über Reaktionen mit funktionsgruppentragenden Partnern erfolgen, wenn die Oberfläche, die Reaktionspartner oder beide über Radikalcharakter verfügen. Dabei bestimmt die Reaktivität und Dichte der Radikale auf der Polymeroberfläche die Effizienz des Funktionalisierungsprozesses entscheidend mit. Nach dessen Abschluß erlangen nicht‐abgesättigte Radikale, d. h. solche, die nicht an der Kopplungsreaktion teilgenommen haben, besondere Bedeutung. Sie können noch mit Luftsauerstoff zu Peroxiden reagieren und anschließend zu einer (unbeabsichtigten) Sekundärfunktionalisierung der Oberfläche mit allen denkbaren Arten sauerstoffhaltiger Gruppen führen. Aus diesen Gründen gewinnt der Nachweis von Radikalen auf Polymeroberflächen für derzeit in der Entwicklung befindliche Ansätze der hocheffizienten und/oder hoch einheitlichen Oberflächenfunktionalisierung zunehmend an Bedeutung. Es werden daher wichtige Verfahren zur Quantifizierung von Oberflächenradikalen vorgestellt. Ferner wird ein neuer Ansatz zur Ausrüstung von Polymeroberflächen mit Radikalen vorgestellt, die dann ihrerseits Ausgangspunkt von Funktionalisierungsreaktionen sein können.

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