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Verbesserung des Vakuums in Isoliergefäßen aus Glas
Author(s) -
Lochner Karl Heinz,
Fahrenkrog HansHermann,
Ballweg Thomas
Publication year - 1994
Publication title -
vakuum in forschung und praxis
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.213
H-Index - 13
eISSN - 1522-2454
pISSN - 0947-076X
DOI - 10.1002/vipr.19940060304
Subject(s) - materials science , physics
Durch eine Verbesserung des Vakuums auf Drücke unterhalb von 10 −4 mbar ließe sich die Isolierfähigkeit handelsüblicher Isolierglasbehälter etwa verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene Wege beschritten. Als Alternative zum bisher üblichen Abschmelzen werden drei Möglichkeiten vorgestellt, die eine den Leitwert reduzierende Verengung des Pumpstutzens überflüssig machen. Außerdem werden, je nach Verfahren, die beim Abschmelzen auftretenden Ausgasungen entweder ganz vermieden oder durch die Möglichkeit genauer Temperaturkontrolle bzw. durch eine niedrigere Abtrenntemperatur reduziert. Ein ganz anderer Weg wird mit dem Einsatz eines Getters, einem Metallhydrid auf TiVMn‐Basis aufgezeigt. Seine Aktivierung erfolgt durch Wärme und läßt sich ohne Schwierigkeit in den herkömmlichen Produktionsablauf integrieren. Neben einer Verkürzung der Pumpzeit tritt hier als weiterer Vorteil die Bindung der beim Abschmelzen auftretenden sowie der langfristigen Ausgasungen hinzu.

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